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      THR-aktuell 2003/Nr.24


Inhalt: Februar 2003/Nr. 24

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    Inhalt

    Ø Mobbing
               Ø Das neue Musical
               Ø    Neu im Kollegium
               Ø Der Schulchor feiert
               Ø Projekttag zur Gesundheitserziehung 
               Ø Weiberfastnacht mit dichtem Programm 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mobbing? – Rote Karte!

Gewaltprävention ist zunehmend eine Forde­rung, der sich Eltern wie Lehrer stel­len müssen. Im vergangenen Herbst haben die drei Schulen unseres Schulzentrums fach­kundigen Rat einge­holt und zu einer ge­meinsa­men Informations­veranstaltung Experten vom „Kommissariat Vor-beugung Bonn“ einge­laden. Neben dem Themen-schwerpunkt „Mobbing – eine versteckte Form von Gewalt“ wurden die Teilnehmer auch über aktuelle kriminalstatistische Daten und Trends sowie über „gebräuchliche“ Arten der Schüler-bewaffnung informiert und mit einschlä­gigen Einzelfällen bekannt gemacht. Als Institu­tion Schule können wir or­ganisatorisch durch ent-spre­chende Anpas­sung der Schulordnung und der Aufsicht versu­chen, Gefahrenquellen für die Schüler auszu­schalten, müssen es andererseits als pädagogi­sche Herausforderung verstehen, wenn Mobbing tat­sächlich zum Schulalltag ge­worden ist.

Was ist Mobbing?
Sofern es nicht als Körperverletzung, Verleum­dung oder Beleidi­gung zu erkennen ist, gilt es nicht als Straftat. Den Begriff haben wir aus dem Angelsächsi­schen übernommen (engl. to mob = anpöbeln, belästigen, bedrängen), die dahinter stehenden Tatsachen kennen wir nur zu gut: Mit­schüler werden andauernd und schwerwiegend bedrängt, es beginnt verbal, indem man sie we­gen ihrer Kleidung, ihres Elternhauses oder ir­gend wel­cher Eigenschaften herabwürdigt, ja, man kann sogar stumm mobben, indem man ei­nen über­deutlich links liegen lässt oder wie Luft behan­delt; es kann aber bis zur körperlichen Entwürdi­gung reichen, etwa wenn ein Mitschü­ler in die Mülltonne gesteckt wird. Stets ist es ein Machtmissbrauch der Stärkeren oder einer Mehrheit mit dem Ziel, Mitschüler fertig zu machen.

Warum mobbt ein Kind?
Die bekannten Gründe sind vielfältig, Überfor­derung wie auch Unterforderung können eine Rolle spielen, das gestörte Klima in der Klasse oder in der Schule insgesamt, aber auch die feh­lende Entlastung für aufgestaute Aggression, der Umstand, dass ein Schüler gar keine anderen Formen des Umgangs kennt als aggressionsge­leitete. Nicht selten äu­ßern sich Versagensängste und Gefühle der ei­genen Minderwertigkeit in gewalttätiger Abre-aktion. Schließlich kann ein Kind im Mob­bing fehlende Anerkennung suchen oder sogar ein falsches Gemeinschaftsgefühl aufbauen, nämlich in der Gruppenbildung aller gegen ei­nen.

Woran erkennen wir ein gemobbtes Kind? Alarmsignale sind etwa rätsel­hafte Be­schädigungen der Kleidung oder Verlet­zun­gen, die nicht erklärt werden. Aber auch Leis­tungsab­fall, Kopfschmerz, Müdigkeit, nächtliche Un­ruhe, Albträume oder Versuche, den Schulbe­such zu verweigern, müssen von dem Umfeld,  Eltern wie Lehrern, frühzeitig erkannt und ein­geordnet werden. Denn es ist wichtig, dass die Reaktion prompt, direkt und publik er­folgt.

Lösungsansätze. Dem Mobbing-Opfer muss die Gewissheit vermittelt werden, dass ihm seine Schule Schutz bietet und Täter Sanktionen fürchten müssen, und zwar auf Grund einheitli­cher und von allen akzeptierter Regeln. Die Stärkung der Persönlichkeit und der sozialen Kompetenz, die Verankerung eines vorbeugen­den Verhaltenskodex sollten vorgeordnete Ziele sein.                                             Sabine Stöckel

 

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Das neue Musical

Diesmal Musical mit Rap 
Es geht schon an den Ku-lissenbau, die Proben der rund dreißig Teilnehmer unter der Regie von Monika Knoth und Markus Müller sind weit fortgeschritten, der musikalische Leiter Georg Gossen hat eine junge musikalische Form in petto: den Rap. Die Prob­lematik des diesjährigen Musicals geht Youngsters und de­ren Eltern gleichermaßen an, schon der Titel am Sonn­tag, dem 15. Juni 2003 ver­rät sie:

Spray Attack  

Das  Stück (Buch: Nina Schindler, Musik/Songs: Christoph Hempel) hat am Sonntag, dem 15. Juni 2003 Premiere.

 

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Neu im Kollegium

Mit Beginn des zweiten Halbjahres hat die Lehrerschaft der THR Verstärkung bekom­men. Die neuen Kollegen stellen sich vor:

Ingo Mentz (33), Vertretungslehrer für Bio­logie und Französisch. Bisher war ich an Gymnasien in Köln und Brühl tätig. Da ich in Köln  wohne, habe ich einen weiten An­fahrtsweg. Aber Rei­sen ist mein Hobby, weite Wege machen mir nichts aus.
Ich freue mich auf meine Arbeit an der THR und hoffe, den Schüler/innen etwas von mei­ner Begeisterung für meine Fächer weiterge­ben zu können.
Manfred Theisen (40), Referendar mit den Fächern Deutsch und Englisch. Ich wohne in Bad Godesberg, bin verheiratet und habe zwei Kinder (3 und 4 Jahre alt). Nach dem Studium arbeitete ich als Redakteur an einer Kölner Tageszeitung, vor anderthalb Jahren stieg ich aus dem Beruf aus, um ein Jugend­buch – über die Lage der Jugendlichen in Is­rael – zu schreiben. Durch viele Lesungen in Schulen kam ich dem Lehrer-Beruf auf den Geschmack und werde in den nächsten Mo­naten an der THR nun erst einmal selbst wieder lernen, nämlich das Unterrichten. Darauf freue ich mich.

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Der Schulchor feiert

 

Quodlibet zum Zehnjährigen

Am 26. Januar 2003 hatte der Chor der THR einen denkwür­digen Anlass zum Feiern. Er besteht seit 10 Jahren und ver­einigt heute rund 50 Sängerinnen und Sän­ger, die alle in engerer oder loserer Verbin­dung zu unserer Schule stehen: Schüler und Ehemalige, El­tern und Lehrer. Der Abend bot eine beein­druckende Rückschau auf das Repertoire, das der Singgemeinschaft im vergangenen Jahr­zehnt zugewachsen ist.

Ge­org Gossen, von Anfang an Leiter des Chors, hatte das Pro­gramm unter das Motto „Quer­beet – von gestern bis heute“ gestellt. Es wurde an die festen Auftrittstermine im Jah­reskreis erin­nert, die längst eine Tradition begründet ha­ben, an die Partnerschaften und Chorfahrten, an die außerordentlichen Kon­zerte und Pro­jekte. Schon allein diese Auf­zählung und die Darbietung des Abends dürfte eine verführe­rische Werbung um neue sangesfreudige Mitglieder gewesen sein. Der Geburtstags­wunsch des Chorleiters ging in Erfüllung: Herr Gossen hatte sich ein volles Haus ge­wünscht. Herr Ludwig, unser Schul­leiter, verwies in seinem Glückwunsch auf die nächsten Pläne des Chors. Er wird im Rah­men des Stadtjubiläums von Mecken­heim zusammen mit einer Big-Band ein Open-air-Konzert vor der Friedenskirche und gemeinsam mit dem Jugendkammerorchester Wachtberg ein Konzert zum Thema „Film­musiken“ veranstalten.                           Red.

Unser Chor ist offen für sangesfrohe Eltern, SchülerInnen und deren Freunde. Proben immer dienstags,19.30 Uhr in der Aula der THR

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Projekttag zur Gesundheitserziehung 

Projekt begann mit gesundem Frühstück

Wir haben das erste Halb­jahr mit einem Projekttag zum Thema Gesundheitser­ziehung abgeschlossen, wo­bei jeder erstmal für sich auswählen musste. Es gab über 30 unter­schiedliche Projektangebote, die die Lehrer, aber auch eingeladene Experten vorbereitet hatten. Dieser außerordentliche Schultag be­gann mit einem gemeinsamen Frühstück im Klassenverband, wobei sich zeigte, wie un­terschiedlich die Essgewohnheiten tatsäch­lich sind, wie vielfältig andererseits ein Frühstückstisch gedeckt sein kann. In den folgenden Stunden traf man sich jeweils zu den beiden bevorzugten Projektthemen, die dann in den Räumen der Schule, aber auch außerhalb, in Supermärkten der Stadt und sogar auf einem Bauernhof durchgeführt wurden. Vom Gemüseburger-Rezept bis zur Markterkundung, von der Ess-Störung bis zu „Fit durch Tanz“ reichten die Angebote. Natürlich wurde auch alles in Bild und Ton dokumentiert und zum Schluss über eine Fragebogenaktion reflektiert. Fragebogen und Gesamtkonzeption hatte Frau Stöckel, unsere Zweite Konrektorin, entwickelt, bei der Organisation stand ihr eine Arbeits­gruppe des Kollegiums zur Seite.           Red.

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Weiberfastnacht mit dichtem Programm

Alle Klassenstufen haben für unser diesjäh­riges Kostümfest am Donnerstag, dem 27. Februar, unterhaltsame Kurzprogramme an­gekündigt, die sie selbständig  für den Schul-Karneval vorbereiten. Und möglichst alle Schüler/innen kommen kostümiert. 28.2. und 3.3. (Rosenmontag) ist dann schulfrei.

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