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     THR-aktuell 2005/Nr.32

Inhalt: Juli 2005/Nr. 32

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    Inhalt

   Ø Abschied von Frau Gabrysch
            Ø Aus dem Förderverein
   Ø Personalien
           
Ø Besichtigung bei DSG-Canusa
             Ø    „School-family“ und Projektwoche „Europa“
           
Ø    In Paris und in London

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschied von Frau Gabrysch

Bye-bye Angelika Gabrysch!

Zum Schuljahresende verlässt ein „Urgestein“ unsere Schule, um in den verdienten Ruhestand zu treten. Seit 1979 war Frau Gabrysch Mitglied des Kollegiums der THR und unterrichtete ganze Generationen von Schülern in den Fächern Englisch und Biologie. Aufgrund ihres hohen Engagements, ihrer Fairness, ihrer Freundlichkeit, aber auch ihres konsequenten Handelns war sie bei Schülern und Eltern sehr beliebt und als Klassenlehrerin begehrt.

Ihren Stellenwert für das Kollegium erkennt man unter anderem in ihrer langjährigen Mitgliedschaft im Lehrerrat. In dieser Eigenschaft hat sie manchen Konflikt glätten können, sie hat konstruktiv Kritik geübt, viele Veranstaltungen und Feste mit vorbereitet. Ihre beispielhafte Kollegialität, Rücksicht und Freundschaftlichkeit werden wir sicherlich vermissen.

Sie hat viele neue Ideen auf den Weg gebracht und andere dafür begeistern können. Hier sind aus jüngster Vergangenheit beispielsweise die Kooperationen mit den Firmen DSG-Canusa und dm-Drogeriemarkt zu nennen sowie die aktive Mitgliedschaft der THR in der europäischen „School family“. Nur ihrem hohen Einsatz für diese Aktivitäten ist die Lebendigkeit dieser Beziehungen zu verdanken.

Auf Frau Gabrysch zurückzuführen ist auch die Tradition, den Geburtstagskindern oder Jubilaren im Lehrerzimmer ein Ständchen zu bringen. Mindestens vierstimmig erklingt dann der Vers:

„Viel Glück und viel Segen
auf all deinen Wegen,
Gesundheit und Frohsinn 
seien auch mit dabei!“

Genau dies wünschen wir jetzt auch Frau Gabrysch für ihren weiteren Lebensweg! Und: Auf regelmäßiges Wiedersehen!

Herbert Lüssem
 für das Kollegium der THR

 

Nach 26-jähriger Tätigkeit an der THR

 

beende ich mit Beginn der Sommerferien den aktiven Schuldienst; genauer gesagt: Ich beende die Arbeitsphase der „Altersteilzeit“ und begebe mich für zwei weitere Jahre in die sogenannte Freistellungsphase, um dann am 1.08.2007 

endgültig in den Ruhestand zu treten.

Dass der Begriff „Arbeitsphase“ durchaus wörtlich zu nehmen ist, habe ich mir bei Antragstellung nicht vorgestellt und freue mich nun umso mehr auf die Freistellung von Lernstandserhebungen und Parallelarbeiten, von Aussagen über das Arbeits- und Sozialverhalten, von Lern- und Förderempfehlungen, von schulinternen Lehrplänen, Konferenzen, Sprechtagen und vielem mehr, das uns Lehrern manchmal die Besinnung auf unsere eigentlichen Aufgaben – nämlich zu unterrichten und zu erziehen – erschwert.

In die Freude mischt sich aber auch Wehmut darüber, künftig nie mehr um 7.3O mit den Worten begrüßt zu werden: „Ham’se die Arbeiten fertig?“, nie mehr einen Text in ein für Schüleraugen gerade noch lesbares Minimalformat zu bringen, um Kopierkosten zu senken und dabei festzustellen, dass ich die Brille vergessen habe, nie mehr von Ad-hoc-Vertretungsunterricht überrascht zu werden, wo ich die „Freistunde“ doch so dringend gebraucht hätte, um vom Geburtstagskuchen des Kollegen N. N. zu naschen...

Die Erinnerung an eine schöne und reiche Zeit bleibt und mit ihr die Dankbarkeit für die stets gute Zusammenarbeit mit allen Kolleginnen und Kollegen, für den immer wieder spürbaren Lern- und Leistungswillen der Schülerinnen und Schüler, für die mannigfache Hilfe von Sekretärin und Hausmeister, für die meist verständnisvolle Mitarbeit der Eltern und nicht zuletzt für den tatkräftigen, hilfreichen Einsatz unserer Partner DSG-Canusa und dm.

Ich wünsche der THR, dass sie weiterhin einen erfolgreichen Kurs fährt, alle Möglichkeiten der Öffnung und Orientierung nutzt und noch viele Schülergenerationen auf einen guten Weg in den „Ernst des Lebens“ bringt. 

                                         A.Gabrysch

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Aus dem Förderverein

Appell an die Eltern

Wer hätte nicht gerne etwas von den 9 Millionen Euro aus dem Trienekens-Strafverfahren erhalten? (Die Entwicklungen in diesem Fall sind aus der Tagespresse bekannt.) Der Förderverein der THR stellte einen Antrag und hatte das Glück, zu den 208 Einrichtungen zu gehören, denen Geld zugesprochen wurde. In unserem Fall waren es 40 000 Euro. Nun können die Planungen für einen Computer- und einen Technikraum beginnen.

Dennoch können wir auf Ihre Hilfe nicht verzichten! Als nächstes Projekt würden wir unseren Schülerinnen und Schülern gerne zwei Multimedia-Arbeitsplätze mit Internet-Anschluss und Lexikagrundlagen ermöglichen.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit und werden Sie Mitglied im Förderverein! Ihre Kinder erhalten die entsprechenden Anträge im Sekretariat bei Frau Groß.

R. Arck, Vorsitzende des Fördervereins 

 

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Dank an die DSG-Canusa

Abweichend von der Regel „Betriebsbesichtigungen erst ab Klasse 9“ hat Herr Schminke spontan dem Wunsch zugestimmt, am 04.05. die Klasse 8b zum Besuch des Zentrallagers und der Produktion einzuladen. Nach kurzer Vorbereitung im Klassenraum wurden die Schülerinnen und Schüler per Bus je zur Hälfte in die Buschstraße bzw. in die Heidestraße gebracht, wo wiederum jeweils zwei Mitarbeiter für die Führung und die Beantwortung zahlreicher Fragen zur Verfügung standen. Nach ca. 90 Minuten wurde gewechselt, sodass alle Teilnehmer einen umfassenden Eindruck von unserem Industriepartner gewinnen und ganz nebenbei beweisen konnten, dass sich auch Achtklässler gut benehmen können.  

        A. Gabrysch

       Sommerfest         

am Freitag, dem 1. Juli, in der THR:

- ab 16 Uhr werden die Ergebnisse der

Projektwoche präsentiert

- 18 – 22 Uhr „Irish folk meets Kölsch-Rock“

bei Essen, Trinken und viel Musik

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Personalien

Die Personalsituation an unserer Schule ist durch Versetzungen, Pensionierung bzw. Abordnung im kommenden Schuljahr kritisch, so dass Kürzungen der Stundentafel vorgenommen werden müssen. Frau Stöckel ist seit den Osterferien bis auf weiteres an die Realschule Hardtberg abgeordnet. Wir freuen uns, dass Frau Kasper auch im nächsten Schuljahr bei uns weiter Englisch und Französisch unterrichten wird. Zwei Kollegen, die sich im Folgenden verabschieden, wurde die Versetzung genehmigt. Wir wünschen ihnen weiterhin Erfolg und alles Gute für die Zukunft!

Näher am Wohnort

Nach nunmehr sechs Jahren an unserer Schule möchte ich mich von allen verabschieden. Ich habe gerne an der THR unterrichtet und gehe nicht leichten Herzens. Aber die Möglichkeit, an einer wohnortnäheren Schule zu arbeiten, hat mich zu dieser Entscheidung bewogen.

Ich werde gerne an die Zeit an dieser Schule zurückdenken und wünsche allen Schülern, Kollegen und ganz besonders meiner Klasse 7d alles erdenklich Gute.       

Eure Ute Schänzler

„Heimweh“,

durch unfreiwillige Distanz von der vertrauten Umgebung bedingtes Mangelgefühl (Aus: Brockhaus). Dieses trat schon im dritten Jahr meines Meckenheimer Wirkens auf, ich bekniete meinen Dienstherrn über zwei Jahre lang, diesen ungesunden Zustand zu beenden und mich in meine vertraute Umgebung zurück zu schicken. Das ist das Revier, bei anderen auch als Kohlenpott oder Ruhrgebiet bekannt.

Das nächste Jahr beginne ich an einer Realschule in Mülheim/Ruhr, und ich wünsche allen in welcher Rolle auch immer an der THR Beschäftigten alles Gute für die Zukunft!

Thomas Kupetz

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„School-family“ und Projektwoche „Europa“

Die THR ist Mitglied der „School-family“, eines von der EU geförderten Schulentwicklungsprojektes, das Kontakte und Austausch mit skandinavischen und litauischen Schulen ermöglicht. Das diesjährige Projektthema lautet: „The EU and you“ und passt hervorragend zu unserer Projektwoche „Europa“ (27.06. – 1.07.).

Die zahlreichen Projekte nähern sich dem Thema „Europa“ auf vielfältige Weise: Eine Schülergruppe besucht Aachen (Besichtigung des Doms, Stadt-Rallye, Aussprache über den Karlspreis im Rathaus), um seine Bedeutung für Europa zu erkunden; eine andere sucht die Erfahrung der schrumpfenden europäischen Entfernungen bei einem Besuch auf dem Flughafen Köln-Bonn; kulinarische Reisen ermöglichen das Kennenlernen von Nationalgerichten; europäische Sagen und Märchen, das Nachspüren der Rätselfigur des Dracula, Spielszenen und Sketche in verschiedenen Sprachen vermitteln einen Eindruck von der kulturellen Vielfalt unseres Kontinents; lebensgroße Holzfiguren in den Farben der verschiedenen Nationalflaggen werden auch den Besuchern der „School-family“ im September Freude bereiten, wenn die THR Gastgeber der internationalen Konferenz ist.

W.Wilms-Drießen

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 Unterwegs in Paris und London

Wie schon in den vergangenen Jahren haben die Schüler der Klassen 9 mit dem Fach Französisch auch in diesem Jahr ein verlängertes Wochenende im Juni in Paris verbracht und dort die Gelegenheit gesucht, auf den Straßen und Boulevards der Weltmetropole zu parlieren. Eine ähnliche Chance nehmen elf Schüler der „Modern-Britain“-AG von Frau Wilms-Drießen wahr, die vom 1. – 4. 07. nach London gehen.   

Red.

 

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